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Die eigene Lehrveranstaltung im Studienprogramm verorten“ an der Technischen Hochschule Mittelhessen

Als Lecturer im Rahmen des Lehre hoch N-Programms war ich vor knapp zwei Wochen auf Einladung von Prof. Silke Bock zu Besuch an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Im Rahmen des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen habe dort ein eintägiges Seminar zum Thema „Die eigene Lehrveranstaltung im Studienprogramm verorten“ durchgeführt. Teilgenommen haben 12 Dozierende von drei Hochschulen: Technische Hochschule Mittelhessen (THM), Justus Liebig-Universität Giessen und Universität Marburg. Dabei handelte es sich um eine bunte Mischung aus Dekan/-in, Lehrenden der Hochschulen und Vertreter/-innen der Hochschuldidaktik. Gleichzeitig war der gesamte Reigen an Disziplinen vertreten (von der Informatik bis zu den Historikern). Aus meiner Sicht überraschend war die starke Vorerfahrung der Teilnehmenden mit hochschuldidaktischen Workshop. Alle hatten schon mindestens einen Workshop besucht, die meisten sogar 4 und mehr.

Das Seminar selbst habe ich in vier Teile geteilt:

  1. Kompetenzorientierung und Modell der Studienprogrammentwicklung: Dabei konnte ich auf das Modell von Tobias Jenert zurück greifen, das er in seiner Doktorarbeit entwickelt hat
  2. Das eigene Studienprogramm verstehen
  3. Studierendenhandeln und Learning Outcomes
  4. Der „didaktische Dreisprung“ – Abstimmung Lernziele – Methoden – Prüfungsformen

Bei der Seminarkonzeption tat mich schwer, die Verbindung von Veranstaltung und Studienprogramm sauber herzustellen. Im Seminar selbst habe ich dann die (gute) Erfahrung gemacht, dass die Einordnung der eigenen Lehrveranstaltung resp. des eigenen Studienangebots in ein übergeordnetes Gefüge aus Programmzielen sehr harmonisch funktioniert hat. Da die Atmosphäre im Seminar – trotz (oder gerade wegen) der Beteiligung unterschiedlicher Hochschulen und Dizsiplinen – sehr offen war, kamen intensive und aus meiner Sicht gewinnbringende Diskussionen zustande, von denen ich hoffe, dass die einzelnen Teilnehmenden Impulse für ihren Arbeitsalltag mitnehmen konnten.