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Mathematik in den Ingenieurswissenschaften: Ein Jahr nach dem Lehre hoch n Kolleg

An der Ruhr-Uni Bochum fand vom 26. bis 28. Februar das erste gemeinsame Treffen der Lehre hoch n Kollegiaten aus dem Kolleg „Mathematik in den Ingenieurswissenschaften“ statt. Über den Sommer hatte ich alle Kolleg-Hochschulen besucht und Fallstudien zu den insgesamt sechs Projekten erstellt, die sich alle darum bemühen, die Erfolgsquote in den Mathematikveranstaltungen der Studieneingangsphase von Ingeneursstudien zu erhöhen.

Ein Jahr nach Ende des fünften und letzten gemeinsamen Workshops der Kolleg-Teams richteten nun die Bochumer Kollegiaten um Prof. Herold Dehling das erste Nachtreffen aus. Moderiert von Doris Carstensen ging es zunächst darum, sich gegenseitig die Entwicklungen des vergangenen Jahres im Eiltempo näherzubringen. Dies gelang nicht zuletzt deswegen gut, weil sich sorfort eine vertraute Atmosphäre unter den Kolleg-Teams einstellte. Ein deutliches Indiz also, dass es dem Format Kolleg gelungen ist, neben dem fachlichen Austausch auch eine nachhaltig funktionierende, vertrauensbasierte Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Mein eigener Beitrag bestand in der Vorstellung erster Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung (die Präsentation kann ich wegen der vertraulichen Inhalte hier nicht zur Verfügung stellen). Die anschliessende Diskussion drehte sich vor allem darum, wie man Transfer im Rahmen des Kollegs verstehen kann. Davon ausgehend ging es um die Frage, wie sich verschiedene Arten und Dimensionen von Transfer – z.B. zwischen Kolleg-Teams oder mit externen Hochschulen – im Kolleg gezielt unterstützten lassen.

Zusammenfassend war ich vom lebendigen Kolleg-Geist ein Jahr nach dem Ende der formalen Workshops positiv überrascht. Dementsprechend gross ist die Vorfreue und die Spannung, was das nächste Kolleg – diesmal mit Vertretern/-innen aus den Geisteswissenschaften – bringen wird.